Der Hahnenbacher Geländelauf zählt zu den ältesten regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen dieser Art in Rheinland-Pfalz.
Als Mitte der sechziger Jahre der Waldlauf an Beliebtheit gewann, beschloß man auf Initiative des damaligen 1. Vorsitzenden
Eduard Steiner, auch in Hahnenbach einen solchen Geländelauf ins Leben zu rufen. Zu dieser Zeit boten in der Verbandsgemeinde
Kirn-Land neben dem TV Hahnenbach, auch der TV Hennweiler und der VfL Simmertal einen Gelände- bzw. Waldlauf an.
1975 kam der TuS Heimweiler hinzu.
Als 1966 der erste Startschuss fiel wurden nur drei Altersklassen angeboten. Die Streckenführung verlief beim ersten Lauf anders als heute.
Der Start erfolgte damals auf dem Berg und die Dorfbrücke war der Zieleinlauf. Aber schon 1967 wurde ein 2.500 m langer Rundkurs
festgelegt. Dieser Rundkurs enthält alles was einen Geländelauf reizvoll und interessant macht. Wegen seiner langen Steigung gleich nach
dem Start, wobei ein Höhenunterschied von 60 m bewältigt werden muss, gehört er zu den härtesten und anspruchsvollsten, aber auch
schönsten Laufstrecken in Rheinland-Pfalz.
Seit 1982 ist dieser Lauf eine vom DLV genehmigte Veranstaltung. Er wird nach der DLV-Wettkampfordnung ausgetragen.
Aus Anlass des 25. Jubiläumslaufes wurde im Jahr 1990, zu Ehren des 1988 verstorbenen Ehrenvorsitzenden und Gründungsvater
des TV Hahnenbach, diese Laufveranstaltung in "Eduard-Steiner-Crosslauf" (Kurzform: Steiner-Cross) umbenannt.
Anlässlich dieses Jubiläums wurde auch nur 1990 einmalig ein 10.000 m Lauf angeboten.
Beim "Eduard-Steiner-Crosslauf" - Beginnen und Enden Laufserien an der Nahe:
Im Jahr 2005 wurde erstmals eine Laufserie im LVR-Kreis Bad Kreuznach ausgetragen.
Damals hatte sie den Namen "PILZ-Cup", später "Sparkassen-Cup" und heute "Laufserie".
Mit dem "Eduard-Steiner-Crosslauf" beginnt jedes Jahr diese Laufserie bis heute.
Im Jahr 2010 startete die "OIE-Nahe-Crosslauf-Serie" des LVR-Kreis Birkenfeld.
Seit 2010 endet diese Laufserie mit dem "Eduard-Steiner-Crosslauf" bis heute.
Die heutigen Streckenführungen:
Bei der Langstrecke über 7.800 m muss nach dem Start in der Ebene noch ein Wendepunkt passiert werden, bevor es dreimal auf die
sogenannte "Steiner-Runde" geht. Dabei muss jedesmal eine 800 m Lange Steigung und jeweils ein Höhenunterschied von 60 m bewältigt
werden. Insbesondere die 800 Meter lange Steigung am Anfang verlangt den Teilnehmern enorme Kräfte ab. Diese Herausforderung
bedeutet für viele Läuferinnen und Läufer den innern Schweinehund zu überwinden, denn nicht immer alle kommen erfolgreich ins Ziel,
weil sie der anspruchsvollen Laufstrecke ihren Tribut zollen müssen. Je zur Hälfte führt die Strecke über Asphalt- sowie Feld- und
Waldwege. Daher können keine Spikes benutzt werden.
Die Mittelstrecke führt über 3.800 m. Der Start erfolgt hinter der Katholischen Kirche im Anstieg zum Berg.
Die sogenannte "Steiner-Runde" muss dabei zweimal absolviert werden.
Bei der Kurzstrecke (W/M12-15) über 1.800 Meter handelt es sich um eine kleine Steiner-Runde.
Der Start erfolgt ebenfalls hinter der Katholischen Kirche im Anstieg zum Berg.
Die Schülerstrecke (Wendepunktstrecke) über 600 Meter führt über Asphalt und einen befestigten Weg und ist eine Flachstrecke.
Ebenfalls eine Flachstrecke über Asphalt ist die 200 Meter lange Strecke, die seit 1998 für die Bambinis angeboten wird.